Schüler setzen Wegmarke in Rupelmonde

Projekttage des Mercator-Gymnasiums, 13. – 15. Februar 2012

Dienstag, 14. Februar. Um Punkt 8.00 Uhr geht es los. Dann starten 20 Schülerinnen und Schüler des Mercator-Gymnasiums, um den Geburtsort Gerhard Mercators, das belgische Städtchen Rupelmonde, zu erkunden.
Um 11.00 Uhr wird die kleine Reisegruppe im Rathaus der Nachbarstadt Sint Niklaas von Wendy Bryssink empfangen. Gegen 13 Uhr erwartet sie dann Stadtführer Frans Vondermeiren, der extra sein Mercator-Kostüm anlegt, in Rupelmonde und führt sie u.a. zu Mercators Geburtshaus und den Ruinen der Burg Gravenstein, in der der berühmte Kartograph 1544 sieben Monate wegen angeblicher Ketzerei gefangen gehalten wurde.
Anschließend stellen sie gemeinsam mit flämischen Bürgern eine Wegmarke auf, die sie am Vortag zusammen mit ihren Kunstlehrern Britta Teuber und Sören Drews gebaut haben: Ein etwa zwei Meter hoher Pfosten mit vier Händen weist auf die Städte s`Hertogenbosch, Leuven, Gangelt und Duisburg, die allesamt wichtige Stationen in Mercators Leben darstellen.
Nach einem zünftigen Mittagssnack mit echt belgischen Fritten geht es dann im Bus der „De Mölmsche GmbH“, die das Projekt großzügig unterstützt hat, zurück nach Duisburg.
Zusammen mit Stadterzähler Kurt Walter und Künstler Klaus Dieter Brüggenwerth, den Kuratoren der Ausstellung MERCATOR: FLANDERN – SELFKANT – NIEDERRHEIN, die ab dem 3. März im MercatorQuartier gezeigt wird,  findet dann auch in Duisburg eine Wegmarke ihren Platz, direkt in der Nähe des ehemaligen Wohnhauses Gerhard Mercators.

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Eine Karte hat die Welt verändert

Projekttage des Mercator-Gymnasiums, 13. – 15. Februar 2012


Welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Strahlensätzen und der Weltkarte Gerhard Mercators? Was bieten Kegel- oder Zylinderprojektionen im Vergleich zur Darstellunsgweise Mercators? Was ist eigentlich eine Loxodrome und welche Bedeutung hat sie für die Navigation von Schiffen und Flugzeugen?
Die berühmte Mercator-Projektion wirft viele Fragen auf. Diesen geht eine Gruppe von Schülern anlässlich der Projekttage des Mercator-Gymnasiums auf den Grund – und wird dabei auch gleich erkunden, welche Bewandtnis es eigentlich mit dem Logo der Schule auf sich hat. Antworten wollen sie mithilfe eines speziellen Computerprograms zur Mercator-Projektion finden.

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Auf die Perspektive kommt es an

  

 

 

 

 

 

Ein Denkmal für Gerhard Mercator? Das haben wir doch schon – so die Antwort der Schülerinnen und Schüler eines Kunstkurses des Duisburger Mercator-Gymnasiums. Schnell war den Oberstufenschülern klar: ein weiteres, den berühmten Kartografen bloß abbildendes Denkmal kann keine angemessene Lösung sein. Also machten sie sich zusammen mit ihrem Kunstlehrer Tobias Wagner an die Arbeit und entwickelten neue, ungewohnte Vorschläge. Das Denkmal sollte vielmehr die Idee Mercators, seinen Beitrag zur Erkenntnis der Welt thematisieren. Und schon bald kristallisierte sich die Idee einer Arbeitsgruppe als besonders tragfähig heraus, die ganz auf Porträthaftes verzichtete.
In diesem Entwurf spiegelt sich das Leben und Schaffen Gerhard Mercators als Ganzes wider. Hauptmotiv der Arbeit ist ein Buch, hier als Symbol für Mercators Bildung anzusehen, denn neben seiner Tätigkeit als Kartograph war er Mathematiker, Philosoph, Theologe und Kosmograph. Zudem soll natürlich eine der größten Leistungen Mercators gewürdigt werden, die Abbildung der Weltkarte in winkeltreuer Projektion.

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Geocaching – die moderne Form der Schnitzeljagd

Projekttage des Mercator-Gymnasiums, 13. – 15. Februar 2012

Nein, diese Karte reicht nicht aus. Seit Mai 2000 gibt es ein neues Spiel: Da verstecken Leute irgendwo in der Landschaft einen Behälter mit ein paar kleinen netten Dingen sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch. Und dann veröffentlichen sie das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Jetzt gilt es, mithilfe der Koordinaten das Versteck aufzuspüren. Und das macht Spaß, weckt die Neugier – und findet im Freien statt.

Gleich zwei Gruppen beschäftigen sich anlässlich der diesjährigen Projekttage des Mercator-Gymnasiums mit diesem Spiel. Denn die berühmte Mercator-Projektion, also die Übertragung des dreidimensionalen  Bildes der Welt auf die zweidimensionale Karte, ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu GPS und Navi. Und daliegt es nahe, den Schülerinnen und Schülern diese Entdeckung Gerhard Mercators spielerisch, also durch eigene Erfahrung zu vermitteln. Während die Älteren das Spiel vorbereiten, die Koordinaten eingeben, ein Logbuch zusammenstellen – und natürlich die “Schatzkiste” füllen, werden die Jüngeren diese Daten auswerten und zur Schatzsuche nutzen.

Damit die Sechstklässler sich nicht verlaufen, werden sie einen Tag zuvor von Roland Wolf, dem als Mercator verkleideten Gästeführer der Stadt, etwa eineinhalb Stunden  lang  durch  das  alte Duisburg geführt – und dabei sogar von einer Reporterin des Lokalsenders Radio Duisburg begleitet.

Für Interessierte gibt es weitere Informationen zum Geocaching z.B. unter www.geocaching.de.

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Akzente-Literaturprogramm – Startschuss für den Vorverkauf

Unter dem Titel “Vom Suchen und Finden der Welt” lädt der Verein für Literatur und Kunst Duisburg in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Duisburg zu einem spannenden Akzente-Literaturprogramm ein, bei dem in der Zeit vom 5. bis 18. März wieder namhafte Autorinnen und Autoren zu Gast sein werden. Abgerundet wird der Veranstaltungszyklus mit einer Akzente-Ausstellung in der Zentralbibliothek, einer Buchkunstführung zum Mercatorjahr und einer Kooperationsveranstaltung in der Jüdischen Gemeinde Duisburg. Weiterlesen »

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Der Mercator-Code – Navigation durch Raum und Zeit

Workshop

ein Navigations-Kurs der Karawane

Was nutzt die tollste High-Tech, wenn man sie nicht bedienen kann? Egal, ob auf dem Moped, dem Fahrrad, im Geländewagen oder zu Fuß: Orientierung gehört zum Einmaleins der Fortbewegung. Das wusste schon Gerhard Mercator 1537 …Zu seinem 500. Geburtstag bietet die Karawane einen Kurs der besonderen Art an. Und das steht auf dem Programm:

Die Basis der Navigation: Von Mercator zum Kompass
 Kartenbezugssystem und moderne Navigationsanwendungen
Funktionsweisen unterschiedlicher elektronischer Pfadfinder
Navisoftware und Karten
Anwendung der eigenen Geräte während eines Spaziergangs
Besuch der Mercator-Schatzkammer mit Führung
Tournachbereitung mit Google Maps und Earth, Online-Kartendienste

Kursgebühr: 80 Euro. Darin sind ein Frühstück, eine Info-Mappe, das Eintrittsgeld enthalten.Verbindliche Anmeldung unter karawane-info(at)gmx.de.

Samstag, 24. März 2012

Einlass 10:00h
Eintritt: 80 Euro

Die Veranstaltung findet statt im Grammatikoff am Dellplatz.

Die Karawane ist ein Netzwek aus Fotografen, Filmern, Autoren und Künstlern on the road: authentisch und identisch. http://www.karawanepott.de

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Hold The Line

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HOLD THE LINE

 

Vom Suchen und Finden.
Partizipative Kunst in Duisburg.

Digitales Erzählen und Kunst. “Hold the Line” ist ein crossmediales und interdisziplinäres Kunstprojekt. Dokumentiert wird es von Fotografen und Mediengestalter Pascal Bruns (www.polynice.de). Mit der Kamera im Anschlag begleitet er den Künstler Becker Schmitz. Dieser spannt an öffentlichen Plätzen und in Innenräumen von verlassenen Gebäuden Fäden und Folien. Wie Linien ziehen sie sich durch den Raum. Sie verbinden und trennen den Raum. Das Material und der bespielte Raum werden zum integralen Bestandteil der Komposition und zum Kunstwerk selbst. Die gespannten Linien machen die Wege sichtbar, die der Künstler beim Spannen zurückgelegt hat.

Das besondere an Hold The Line ist, dass die Interventionen in der Regel ohne Ankündigung durchgeführt, dokumentiert und veröffentlicht. Die Spielorte sind und bleiben dabei vorerst geheim. Erst im Mercator Jahr Internet wird die Arbeit bekannt gemacht, dann mit entsprechenden Geotags und Koordinaten verortet. Hier endet und beginnt die Geschichte und der Mythos um “Hold The Line” und jeder kann sich auf die Suche nach den Orten machen, die HIER schon veröffentlich worden sind.

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Was kostet die Welt

Ein Romanauszug vertont.

Mit zunehmendem Alter werden die Dinge, die man zum ersten Mal tut immer seltener. Schon allein deshalb musste die Idee “Singleveröffentlichung aus einem Roman, und dazu dann noch ein Videoclip” unbedingt umgesetzt werden. Weiterlesen »

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Die Ent-Deckung der Welt

Projekttage des Mercator-Gymnasiums, 13. – 15. Februar 2012

Die Zeit Mercators ist auch eine Zeit der Ent-Deckung der Welt. Vor allem die Spanier  machten sich auf, in unbekannte Welten vorzustoßen. Dabei nutzten sie das neue Kartenwerk Gerhad Mercators, der als Kartograph auch für die spanischen Niederlande tätig war. Die große Weltkarte von 1569 wird als Mercators Meisterwerk betrachtet, da mit ihr erstmals die Darstellung der Erde in einer winkeltreuen Projektion gelungen ist. Für die Seefahrt ist diese winkeltreue sogenannte „Mercator-Projektion“ Projektion bis heute wichtig.

Auf den Spuren der alten Seefahrer beschäftigt sich ein Projekt anlässlich der Projekttage des Mercator-Gymnasiums mit der Entdeckung der neuen Welt jenseits europäischer Grenzen. Vor allem die Reisen Amerigo Vespuccis, die in der Schrift „Mundus novus“ etwa zehn Jahre vor Mercators Geburt aufgezeichnet wurden, nehmen die Schülerinnen und Schüler ins Visier. Und dabei geht es auch um die Seefahrt, die Möglichkeit der Navigation sowie die Bedeutung von Log (Abb. rechts) und Kompass. Ein „kleines Handikap“ gilt es allerdings zusätzlich zu überwinden. Die Texte, die als Informationsquelle zugrunde gelegt werden, müssen die Teilnehmer erst einmal übersetzten. Sie werden ihnen in der damals geläufigen Wissenschaftssprache Lateinisch vorgelegt. Deshalb ist ein Minimum von zwei Jahren Lateinunterricht primäre Zugangsvoraussetzung.

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Mercator-Beitrag auf WDR 5

Scala, das Kulturmagazin von WDR 5, sucht ungewöhnliche Themen und stellt überraschende Fragen. Scala geht weit über das hinaus, was die Theaterspielpläne und Ausstellungsführer zu bieten haben. Das Magazin reflektiert Kultur in allen Facetten und Erscheinungsformen. Es informiert aktuell über Trends und Ereignisse, zeigt Krisen und Kuriositäten, beleuchtet Hintergründe und Skandale, blickt kritisch hinter die Kulissen.

Als der vor 500 Jahren in Flandern geborene Mercator 1544 der Ketzerei bezichtigt, für mehrere Monate ins Gefängnis gesperrt wurde, suchte und fand er in Duisburg Asyl. Hier entwickelte er die nach ihm benannte Mercatorprojektion, mit der er die Kartografie revolutionierte. Nach seinem Tod 1594 vollendete der Niederländer Hondius sein Werk. Mit bestechender Klarheit und einer ästhetisch faszinierenden „Rundum Visualisierung“ unserer Erde öffnete Mercator seinen Zeitgenossen, Google Earth vorwegnehmend, die Augen für sein, uns auch heute noch in ihren Bann ziehendes Porträt unseres Planeten.

Redaktion: Maria Ott | Moderator: Patrick Ehinger

(Quelle: www.wdr5.de)

Zum Nachhören: http://www.wdr5.de/nachhoeren/scala.html

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