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Mercatorquartier: Beginn der archäologischen Hauptuntersuchung

Posted by on 9. Dezember 2015

Bei Voruntersuchungen im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten zur Entwicklung des Mercatorquartier wurden im Jahr 2012 bedeutsame archäologische Funde, u. a. im Bereich des ehemaligen Wohnhauses von Gerhard Mercator, dokumentiert. Diese Funde machten einerseits umfangreiche Umplanungen des Wettbewerbsergebnisses erforderlich, andererseits sind ein Wiederaufbau des Mercator- und des Ott Vogel Hauses geplant. Die archäologischen Untersuchungen gehen nun in die entscheidende Phase.

Oberbürgermeister Sören Link und Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum informierten sich heute vor Ort über die Arbeiten. Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz erläuterte, dass die Arbeiten zunächst im Bereich zwischen Bohnengasse, Stadtmauer und Stapeltor beginnen. Im Laufe des Frühjahrs laufen die archäologischen Grabungen dann parallel zu den Abbrüchen der Schulgebäude. Insgesamt ist eine Grabungsdauer von ca. einem Jahr eingeplant. Die Grabungen werden so durchgeführt, dass die gesamte wertvolle Substanz des Bodendenkmals erhalten bleiben soll und die bauliche Grundlage des künftigen Quartiers bilden kann.

Oberbürgermeister Link ist fasziniert von den bisherigen Erkenntnissen: „Wir stehen hier auf den Fundamenten der mittelalterlichen Stadt Duisburg, gleichzeitig ein geschichtsträchtiger und dennoch zukunftsweisender Ort. Die historischen Funde bieten eine einmalige Chance, Duisburg und das Mercatorquartier zu profilieren“.

Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum ergänzt: „Das Quartier soll nun nach Prinzipien entwickelt werden, die sich an historischen Vorbildern orientieren. Dazu zählen beispielsweise ein hoher Grünanteil in den Höfen und Freiflächen und eine kleinteilige, aber vielfältige Bebauung.“

Anknüpfend an die Erkenntnisse der archäologischen Hauptuntersuchung kann der abschließende städtebauliche Entwurf für die bauliche Gestaltung erfolgen. Sie werden voraussichtlich im ersten Quartal 2017 abgeschlossen. Parallel beginnen Anfang 2016 die Abrissarbeiten.

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