Hold The Line

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HOLD THE LINE

Vom Suchen und Finden.
Partizipative Kunst in Duisburg.

Digitales Erzählen und Kunst. “Hold the Line” ist ein crossmediales und interdisziplinäres Kunstprojekt. Dokumentiert wird es von Fotografen und Werbegestalter Pascal Bruns (www.polynice.de). Mit der Kamera im Anschlag begleitet er den Künstler Becker Schmitz. Dieser spannt an öffentlichen Plätzen und in Innenräumen von verlassenen Gebäuden Fäden und Folien. Wie Linien ziehen sie sich durch den Raum. Sie verbinden und trennen den Raum. Das Material und der bespielte Raum werden zum integralen Bestandteil der Komposition und zum Kunstwerk selbst. Die gespannten Linien machen die Wege sichtbar, die der Künstler beim Spannen zurückgelegt hat. 

Das besondere an Hold The Line ist, dass die Interventionen in der Regel ohne Ankündigung durchgeführt, dokumentiert und veröffentlicht. Die Spielorte sind und bleiben dabei vorerst geheim. Erst im Mercator Jahr Internet wird die Arbeit bekannt gemacht, dann mit entsprechenden Geotags und Koordinaten verortet. Hier endet und beginnt die Geschichte und der Mythos um “Hold The Line” und jeder kann sich auf die Suche nach den Orten machen, die HIER schon veröffentlich worden sind.

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WkdW

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Was kostet die Welt

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Die Ent-Deckung der Welt

Projekttage des Mercator-Gymnasiums, 13. – 15. Februar 2012

Die Zeit Mercators ist auch eine Zeit der Ent-Deckung der Welt. Vor allem die Spanier  machten sich auf, in unbekannte Welten vorzustoßen. Dabei nutzten sie das neue Kartenwerk Gerhad Mercators, der als Kartograph auch für die spanischen Niederlande tätig war. Die große Weltkarte von 1569 wird als Mercators Meisterwerk betrachtet, da mit ihr erstmals die Darstellung der Erde in einer winkeltreuen Projektion gelungen ist. Für die Seefahrt ist diese winkeltreue sogenannte „Mercator-Projektion“ Projektion bis heute wichtig.

Auf den Spuren der alten Seefahrer beschäftigt sich ein Projekt anlässlich der Projekttage des Mercator-Gymnasiums mit der Entdeckung der neuen Welt jenseits europäischer Grenzen. Vor allem die Reisen Amerigo Vespuccis, die in der Schrift „Mundus novus“ etwa zehn Jahre vor Mercators Geburt aufgezeichnet wurden, nehmen die Schülerinnen und Schüler ins Visier. Und dabei geht es auch um die Seefahrt, die Möglichkeit der Navigation sowie die Bedeutung von Log (Abb. rechts) und Kompass. Ein „kleines Handikap“ gilt es allerdings zusätzlich zu überwinden. Die Texte, die als Informationsquelle zugrunde gelegt werden, müssen die Teilnehmer erst einmal übersetzten. Sie werden ihnen in der damals geläufigen Wissenschaftssprache Lateinisch vorgelegt. Deshalb ist ein Minimum von zwei Jahren Lateinunterricht primäre Zugangsvoraussetzung.

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Mercator-Beitrag auf WDR 5

Scala, das Kulturmagazin von WDR 5, sucht ungewöhnliche Themen und stellt überraschende Fragen. Scala geht weit über das hinaus, was die Theaterspielpläne und Ausstellungsführer zu bieten haben. Das Magazin reflektiert Kultur in allen Facetten und Erscheinungsformen. Es informiert aktuell über Trends und Ereignisse, zeigt Krisen und Kuriositäten, beleuchtet Hintergründe und Skandale, blickt kritisch hinter die Kulissen.

Als der vor 500 Jahren in Flandern geborene Mercator 1544 der Ketzerei bezichtigt, für mehrere Monate ins Gefängnis gesperrt wurde, suchte und fand er in Duisburg Asyl. Hier entwickelte er die nach ihm benannte Mercatorprojektion, mit der er die Kartografie revolutionierte. Nach seinem Tod 1594 vollendete der Niederländer Hondius sein Werk. Mit bestechender Klarheit und einer ästhetisch faszinierenden „Rundum Visualisierung“ unserer Erde öffnete Mercator seinen Zeitgenossen, Google Earth vorwegnehmend, die Augen für sein, uns auch heute noch in ihren Bann ziehendes Porträt unseres Planeten.

Redaktion: Maria Ott | Moderator: Patrick Ehinger

(Quelle: www.wdr5.de)

Zum Nachhören: http://www.wdr5.de/nachhoeren/scala.html

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War Gerhard Mercator ein Gourmet?

Projekttage des Mercator-Gymnasiums, 13. – 15. Februar 2012

Im Laufe der Renaissance entwickelte sich auch in Deutschland eine neue Tischkultur. Zumindest die wohlhabenderen Bürger ließen es sich gut gehen und wussten zu schlemmen. Am Abend wurde getafelt. Man legte Wert auf gute Speisen. Zwar hatte die Kartoffel ihren Weg nach Europa noch nicht gefunden, aber mit hiesigem Kohl, einer Vielfalt von Kräutern, Äpfeln in allen Formen und in Mandelmilch eingelegtem Fleisch ließ sich eine schmackhafte Mahlzeit wohl zubereiten. Aus dem Süden eingeführte Gewürze taten ihr Übriges. Dazu gab es Fladenbrot – und für die Erwachsenen Wein oder Bier nach deutschem Reinheitsgebot.

Die Tafelfreuden zur Zeit Gerhard Mercators stehen anlässlich der Projekttage des Mercator-Gymnasiums auf dem Plan einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die sich drei Tage lang mit den Gerichten und Essgewohnheiten der Renaissance beschäftigt. Weiterlesen »

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UDE-Studierende bei den Duisburger Akzenten Orff im Bahnhof

In der Eingangshalle des Duisburger Hauptbahnhofs Teile der berühmten „Carmina Burana“ von Carl Orff erklingen zu lassen, plant ein neu gegründeter Gerhard-Mercator-Projektchor an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Das ungewöhnliche Vorhaben soll am 17. März über die Bühne gehen und ist Teil der Duisburger Akzente („Vom Suchen und Finden“), die in diesem Jahr Mercators 500. Geburtstag feiern.

Initiatoren sind Studierende der Lehrveranstaltung Musik- und Kulturmanagement (MUKUMA) in Theorie und Praxis unter der Leitung von Armin Klaes an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Interessierte Gastsänger werden noch gesucht. Am kommenden Donnerstag (26.02.) beginnt die gemeinsame Probenarbeit im Kammermusiksaal (LC 126) am Duisburger Campus an der Lotharstraße 65. Klaes: „Mit dem aktuellen Gesangsprojekt greifen wir die positiven Erfahrungen des Uni-Weihnachtskonzerts auf und führen sie für den öffentlichen Raum weiter fort.“

Warum gerade die „Carmina Burana“? Klaes: „Die Liedsammlung ist eine Reise durch die Jahrhunderte: Die Texte stammen teilweise aus der Zeit Mercators und sind Spiegel der Zeit.“ Am Aufführungsort treffen Menschen verschiedener Generationen und unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft aufeinander. Ein öffentlicher Raum, in dem man sich orientiert, auf Reisen geht und mit vielem rechnet, aber nicht unbedingt mit klassischer Musik. Das Konzert soll neues Interesse sowie neue Wege der Kommunikation in Verbindung mit klassischer Musik erschließen.
Einbezogen werden sollen zum Beispiel auch soziale Netzwerke, Medien und das Internet.

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Das Ding auf dem Kopf

Projekttage des Mercator-Gymnasiums, 13. – 15. Februar 2012

Immer wieder begegnet uns Gerhard Mercator auf Stichen oder Gemälden mit würdiger Haltung, klarem Blick, langem Bart – und einem ungewöhnlichen, tellerartigen Ding auf dem Kopf. Im 16. Jahrhundert galt das durchaus als schick und war hochmodern. Das Barett, auch „Schlappe“ genannt, war bei Männern wie Frauen die typische Kopfbedeckung besonders der deutschen Hochrenaissance. Reich verziert oder in schlichter Form wurde das Barett über Jahrzehnte in verschiedenen modischen Varianten getragen.

Im Rahmen der diesjährigen Projekttage beschäftigt sich eine Gruppe von etwa 30 Schülerinnen des Mercator-Gymnasiums mit der Mode, wie sie zu Zeiten Gerhard Mercators getragen wurde. Neben dem Sammeln und Auswerten von Informationen zur Mode der Renaissance und der Bedeutung von Kleidung im Hinblick auf Beruf und soziale Stellung soll auch praktisch gearbeitet werden. Höhepunkt ist die Einrichtung einer kleinen Schneiderwerkstatt, in der die Schülerinnen mithilfe von Schnittmustern auch selber Barette und, je nach Können, auch kompliziertere Kleidungsstücke herstellen können.  Vielleicht gibt es ja sogar eine kleine Modenschau.

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Grußwort der Stiftung Mercator zum Mercator-Jahr 2012

Philosoph, Mathematiker und weltbekannter Kartograph: Wie kaum ein anderer Denker aus dem Ruhrgebiet hat Gerhard Mercator die Entwicklung und Bewahrung von Wissen vorangetrieben. 2012 wird Duisburgs bekannter Bürger 500 Jahre alt. Doch, welche Bedeutung hat das Werk Mercators heute, ein halbes Jahrtausend später, noch für uns?
„Mercators Name steht für die Verbindung von globalem Denken, wissenschaftlicher Präzision und unternehmerischem Handeln. Sein Leben zeigt außerdem die Bedeutung von interkultureller und interreligiöser Toleranz – Werte, für die wir als Stiftung eintreten. Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2012 in Duisburg und sehen unser Engagement als Geschenk an die Duisburger Bürger“, so Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. Weiterlesen »

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Spielen wie im 16. Jahrhundert

Projekttage des Mercator-Gymnasiums, 13. – 15. Februar 2012

Nicht Gameboy, Fußballmanager oder die Carrera-Bahn stehen auf dem Plan der Projektgruppe. Inspiriert von Pieter Brueghel dem Älteren und seinem Gemälde „Kinderspiele“ tauchen die Schülerinnen und Schüler in eine ihnen völlig fremde Welt des Spiels ein. Brueghel zeigt in seinem Bild etwa 80 verschiedene Spiele, wie sie in seiner Zeit gang und gäbe waren. Da hatte man noch Platz, war in der Natur und traf sich auf dem Dorfplatz. Brueghels Gemälde entstand 1560 in Flamen, Gerhard Mercators sechstes und jüngstes Kind Catherine war 18 Jahre alt und ist wie seine fünf Geschwister mit diesen Spielen aufgewachsen, die Familie war acht Jahre zuvor nach Duisburg übergesiedelt.  Weiterlesen »

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