Mercator am Zaun

Schüler zweier zehnter Klassen der Fridtjof-Nansen-Realschule haben Bilder, die Ausschnitte aus dem Leben Mercators darstellen, im Rahmen ihres Kunst- und Geschichtsunterrichts angefertigt. Die Ergebnisse sind derzeit am Bauzaun des neuen Stadtfensters zu sehen. Insgesamt hängen dort nun acht Bilder (Acrylmalereien und Bleistiftzeichnungen) mit Titeln wie “Das Gefängnis”, “Der Globus” oder “Die Flucht”.

Für Geschichtsinteressierte noch ein Leckerbissen zum Schluss. Bei den Bauarbeiten zum Stadtfenster wurde ein mittelalterlicher Keller der alten Duisburger Universität freigelegt, der im neuen Gebäude auch begehbar sein wird.

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Mercator-Matinée: Arabisch-islamische Geographie und Kartographie vom 9. bis 16. Jahrhundert

Dr. Detlef Quintern, Direktor der Stiftung für die Geschichte der Wissenschaften im Islam in Istanbul, spricht im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Sonntag, 26. Mai, um 11 Uhr über die Geschichte der Geographie und Kartographie im arabischen Raum.

Der Vortrag belegt, dass die in der Renaissance aufkommende moderne Geo- und Kartographie nicht unmittelbar an antike Vorkenntnisse anknüpfte. Acht Jahrhunderte Entwicklung, der hohe Stand mathematischer Methoden zur Erfassung der Erdoberfläche und die Genauigkeit kartographischer Darstellungen zeugen von einer Blüte der Geographie und Kartographie im arabisch-islamischen Kulturraum, die schließlich auch in europäischer Rezeption und auch bei Mercator ihren Niederschlag fand.

Die monatliche Veranstaltungsreihe der Mercator-Matinéen beleuchtet unter verschiedenen Aspekten die Auswirkungen von Gerhard Mercator bis in unsere Gegenwart hinein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro inklusive einem Glas Wein oder Saft und dem Besuch der Mercator-Ausstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Mercator-Führung rund ums Rathaus

Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 bietet am Pfingstsonntag, 19. Mai, um 15 Uhr eine Familienführung rund um das Rathaus an. „Mercator-Führer“ Roland Wolf erläutert das alte Duisburg am Bronzemodell auf dem Corputius-Platz, zeigt den Ort, wo im letzten Jahr das Wohnhaus des berühmten Gelehrten ausgegraben wurde, und besucht den Mercatorbrunnen und die Salvatorkirche. Natürlich schnuppert er auch in die neue Mercator-Schatzkammer des Museums.

Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Die Teilnahme an der 90-minütigen Veranstaltung kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Familien-Karten sind ebenfalls erhältlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Mercator-Matinée: Die Copernikanische Wende

Pierre Leich, Kurator der Nürnberger Astronomischen Gesellschaft e. V., spricht am kommenden Sonntag, 21. April, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am  Johannes-Corputius-Platz 1 über den Umsturz des Weltbildes bei Galileo und Kepler. Der Vortrag im Rahmen der Mercator-Matinéen stellt die Beobachtungen der beiden Gelehrten anschaulich vor, zeigt die Argumente in ihrem historischen Zusammenhang und macht sichtbar, wie sich im 17. Jahrhundert Himmel und Erde näher kamen.

An der Frage, ob Erde oder Sonne im Zentrum des Planetensystems stehen, entzündeten sich weitreichende Veränderungen der hellenistischen und mittelalterlichen Naturlehre. Den Anstoß gab Nicolaus Copernicus, der mit antiken Mitteln die Möglichkeit des Heliozentrismus aufzeigte. Johannes Kepler legte dann das Fundament einer neuen Astronomie, indem er die elliptischen Planetenbahnen erkannte und deren Bewegung beschreiben konnte, und Galilei fand mit dem Teleskop wichtige Argumente für den Heliozentrismus. Obwohl beide keine Beweise für die Copernicanische Lehre erhielten, bereiteten sie ein neues Weltbild vor, das tief greifende Auswirkungen auf die Entwicklung von Wissenschaft, Philosophie und Kultur auslöste.

Die monatliche Veranstaltungsreihe der Mercator-Matinéen beleuchtet unter verschiedenen Aspekten die Auswirkungen von Gerhard Mercator bis in unsere Gegenwart hinein.

Eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro inklusive einem Glas Wein oder Saft und dem Besuch der Mercator-Ausstellung.

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Informationsveranstaltung zum Wiederaufbau des Mercator-Hauses im filmforum

Bei den vorbereitenden Arbeiten für das MercatorQuartier konnten die Grundmauern des Hauses von Gerhard Mercator freigelegt werden (nachzulesen hier oder hier).  Der historische Fund ließ die Idee entstehen, dieses für Duisburg so bedeutende Gebäude in alter Schönheit und an alter Stelle wiederauferstehen zu lassen. proDUISBURG e.V. unterstützt diese Idee, die auch vom Rathaus mitgetragen wird. Was aber ist da tatsächlich geplant? Dies will der Verein gemeinsam mit Kai Gottlob, der zu den Initiatoren dieses Plans gehört, im Detail vorstellen. Historische Filmbilder, alte Zeichnungen und neue Entwürfe kommen so auf die Leinwand des filmforum am Dellplatz.

Wir haben dazu ebenfalls Oberbürgermeister Sören Link und Carsten Tum, den Planungsdezernenten, gebeten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Darüber hinaus nimmt auch die Bürgerstiftung an der Präsentation teil.

Mit diesem Vormittag will der Verein proDuisburg  informieren und auch zur Diskussion einladen. Vielleicht gelingt es ein erstes Wegzeichen auf der Strecke zum Wiedererstehen des Mercator-Hauses setzen zu können.

Termin: Sonntagtag, 21.04. 2013, 11 Uhr

Dauer: 90 -120 Minuten

Ort: filmforum, Dellplatz 16, 47051 Duisburg       

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig

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Duisburger Rathaus: Kleine Ausstellung zum Mercator-Haus

Keller des Mercatorhauses aus der Zeit um 1100. Foto: Dr. Kai Thomas Platz

Von Ende August 2012 bis Januar 2013 wurden archäologische Grabungen im Bereich des zukünftigen Mercator Quartiers zwischen Oberstraße und Gutenbergstraße durchgeführt. Sie wurden von der Stadtarchäologie Duisburg wissenschaftlich begleitet. Ein wesentliches Ziel war, Überreste des Wohnhauses von Gerhard Mercator freizulegen. Gefunden wurden im Grabungsfeld vielfältig erhaltene Überreste des Mercatorhauses. Grundmauern, Fußböden und Kelleranlagen wurden ausgegraben. Die archäologischen Grabungen zeigen, dass Gerhard Mercator im 16. Jahrhundert ein stattliches Haus mit einer bereits langen und bedeutenden Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert reicht, in Duisburg erworben hatte. Auch in den anderen Untersuchungsfeldern zeigten sich überraschende und vielfältige archäologische Funde.

Die ersten Ergebnisse der Grabungen werden jetzt in einer kleinen Ausstellung im Foyer des Rathauses am Burgplatz der Öffentlichkeit vorgestellt. Informationen zum Anlass der Grabungen, zur Entwicklung des Stadtquartiers in der Nachkriegszeit bis heute und zum berühmtesten Bewohner der Stadt, Gerhard Mercator, finden sich auf großformatigen Informationstafeln. Zusätzlich werden archäologische Funde vom Frühmittelalter bis zur Neuzeit ausgestellt.

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Führungen in der Mercator Schatzkammer

Da am Eröffnungstag der neuen Mercator-Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum so hoher Andrang herrschte, dass nicht alle Besucher an den „nonstop“-Führungen teilnehmen konnten, bietet das Museum an den kommenden beiden Sonntagen jeweils um 14 Uhr zusätzliche Führungen an. Roland Wolf führt am 24. und 31. März durch die Ausstellung „Schätze der Kosmographie“. Das bereits veröffentlichte Museumsprogramm an beiden Tagen bleibt davon unberührt.

Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.

 

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Mit Mercator die Welt im Detail erforschen – Neueröffnung der Mercator-Schatzkammer

An einem der wenigen Sonnentage, die uns dieses Jahr bis dato beschert hat, lockte am Wochenende das Kultur- und Stadthistorische Museum mit der Neueröffnung seiner Mercator-Schatzkammer.

Diese hat nämlich einige neue Features zu bieten. In der ersten Etage des Museums haben sich schnell etliche Interessierte eingefunden. Zur Feier des Tages gab es “Mercator nonstop” – alle 30 Minuten führen die “Mercators” Frank Switala und Roland Wolf durch die Ausstellung. Weiterlesen »

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Mercator „nonstop“ im Stadtmuseum

Im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 heißt es am kommenden Sonntag, 17. März,  um 14 Uhr „Mercator nonstop“. Es werden halbstündlich kostenlose Kurzführungen durch die neue Dauerausstellung „Gerhard Mercator – Schätze der Kosmographie“ angeboten.

Die Jubiläumsausstellung 2012 ist damit nach einer kurzen Umbauphase mit Erweiterungen und außergewöhnlichen Neuerungen wieder geöffnet. Die „Mercator-Schatzkammer“ hat ein “Update” erhalten. Die neue Ausstellung entspricht im Kern der Sonderausstellung im Jubiläumsjahr, allerdings sind unter anderem ein interaktiver „digitaler Atlas“, eine Bildwand zum 16. Jahrhundert und wesentliche Erweiterungen des „digitalen Kartentischs“ mit der Weltkarte Mercators hinzugekommen.

Gästeführer Frank Switala und Roland Wolf, beide gekleidet wie zu Mercators Zeiten, begleiten die Besucher durch die neue „Schatzkammer“ und erklären das Werk des Kartographen. Gerhard Mercator (1512-1594) verbrachte den größten Teil seines Lebens in Duisburg und schuf hier seine bedeutendsten Werke. Auch der erste Atlas der Welt erschien in Duisburg und noch heute funktioniert jede Navigation nach seiner revolutionären Idee.

Am Eröffnungssonntag 17. März ist der Eintritt frei.

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Vortrag im Stadtmuseum: Ausgrabungen an der Oberstraße und am „Mercatorhaus

Die Mercator-Gesellschaft Duisburg lädt am kommenden Mittwoch, 13. März, um 19 Uhr in den großen Saal des Kultur- und Stadthistorischen Museums am Johannes-Corputius-Platz 1 ein. Der Duisburger Stadtarchäologe Dr. Thomas Platz hält einen Vortrag über die frisch abgeschlossenen Ausgrabungen an der Oberstraße. Der Vortrag ist öffentlich, im Anschluss beginnt die Jahreshauptversammlung der Mercator-Gesellschaft.

Seit dem Sommer 2012 wurde der Bereich der ehemaligen kaufmännischen Berufschule in der Innenstadt archäologisch untersucht. In dem gesamten Areal entsteht in den kommenden Jahren eine neue Bebauung mit Wohnhäusern und Geschäften, das so genannte „Mercator-Quartier“. Zu den herausragenden Ergebnissen dieser Grabungen gehört sicherlich die Aufdeckung der Fundamente des Hauses, in dem der berühmte Gelehrte Gerhard Mercator bis zu seinem Tod im Jahre 1594 gelebt und gearbeitet hat.

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

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