ABGESAGT: Mercator Matinée: Über Asteroiden und Kometen

Raumsonde Rosetta (offizielles Foto der DLR)

Bei der Mercator Matinée am Sonntag, 23. November, ab 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte, berichtet Dr.-Ing. Christian Gritzner über Asterioden und Kometen. Unter anderem wird der Raumfahrtingenieur erläutern, wie die erste Landung einer Sonde auf einem Kometen stattgefunden hat. Die Wissenschaftler erhoffen sich dadurch weitgehende Erkenntnisse zur Entstehung unseres Sonnensystems und die Entwicklung des Lebens. Asteroiden und Kometen zählen zu den Kleinkörpern im Sonnensystem. Einige von ihnen gelangen auf ihrer Bahn um die Sonne in Erdnähe. Zahlreiche Krater auf der Erde und dem Mond zeugen von früheren kleinen und riesigen Kollisionen. Wie groß die Chance ist, dass die Erde wieder von einem erdnahen Objekt getroffen wird, soll in diesem Vortrag ebenfalls gezeigt werden.

Dr. Ing. Christian Gritzner

Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt vier Euro.

 

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Ergebnisse des Designwettbewerb Mercatorstuhl und Lange Bank für den Portsmouthplatz liegen vor

Im Rahmen eines Design-Wettbewerbs der Stadt Duisburg für Studierende des Fachbereiches Gestaltung der Folkwang Universität der Künste in Essen sollten Sitzmöbel für den neuen Duisburger Bahnhofsplatz / Portsmouthplatz entwickelt werden. Hierbei sollte der beliebte Duisburger Mercatorstuhl ein neues, frisches Design erhalten und dabei seinen Wiedererkennungswert bewahren. Als zweites Objekt sollte die sogenannte Lange Bank, die ebenfalls als Gestaltungselement des Bahnhofsplatzes aus dem Charrette-Verfahren hervorgegangen ist, weiterentwickelt werden.

Insgesamt wurden die Erwartungen der zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Marion Digel, Dekanin des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste, durch die Qualität der Entwürfe mehr als erfüllt. Alle vier eingereichten Entwürfe belegen durch individuelle charakteristische Stärken, dass auch innerhalb einer sehr eingegrenzten Ausschreibung mit Ideen und Sorgfalt für das gestalterische Detail, hervorragende, sehr unterschiedliche Ergebnisse möglich sind.

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Mercator-Matinee: 1.000 m tief – Korallenriffe im Dunkeln

Im Rahmen der Reihe Mercator-Matinee gibt es am Sonntag, 26. Oktober, im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen um 11 Uhr einen Vortrag zum Thema Korallenriffe. Die monatliche Veranstaltungsreihe der Mercator-Matinéen beleuchtet unter verschiedenen Aspekten die Auswirkungen von Gerhard Mercator bis in unsere Gegenwart hinein.

Vor 2,7 Millionen Jahren setzte auf der Nordhalbkugel ein Zyklus von Kalt- und Warmzeiten ein und führte phasenweise zu einer massiven Vergletscherung bis hinein nach Norddeutschland. Zeitgleich begannen sich Steinkorallen in ca. 1000 m Tiefe in zuvor ungeahnten Ausmaßen anzusiedeln. Damit wurde ein gigantischer Riffbildungsprozess eingeleitet, der bis in die Gegenwart zur Bildung von bis zu 350-m-hohen Korallenhügeln geführt hat. Der Vortrag lädt ein zu einer Reise in die Welt der Kaltwasserkorallen. Basierend auf aktuellen Expeditionen mit den deutschen Forschungsschiffen Maria S. Merian, Meteor und Poseidon werden die faszinierenden Lebensgemeinschaften der tiefen Riffe beleuchtet.

Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt beträgt 6 €, ermäßigt 4 €, inklusive einem Glas Wein oder Saft und dem Besuch der Mercator-Ausstellung!

 

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Mercator–Matinée: Mit dem Segelboot auf den Spuren Magellans

Beim Mercator-Matinée am Sonntag, 28. September, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte erzählt Detlef von Schmeling über seine Segelreise um die Erde.

Mit der Segelyacht „Jenny von Westphalen“, einem hölzernen Boot aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, mit Heimathafen Duisburg, unternahm von Schmeling diese Reise in den Jahren 1995 bis 1997.  Was Detlef von Schmeling und die Crew in diesen zwei Jahren für sich entdeckt haben, davon berichtet er in seinem Vortag.

Die monatliche Veranstaltungsreihe der Mercator-Matinéen beleuchtet unter verschiedenen Aspekten die Auswirkungen von Gerhard Mercator bis in unsere Gegenwart hinein.

Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt vier Euro.

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Mercators Atlas:Vortrag in der VHS am 23. September

Mercators Globen und Karten eroberten Ende des 16. Jahrhunderts die europäische Welt. Nach ihnen navigierten die englischen, spanischen, französischen und portugiesischen Entdecker, Eroberer und Kolonisatoren der Neuen Welt. Doch Mercators Werk hatte nicht nur Folgen für die Seefahrt. Er sorgte in Europa buchstäblich für ein neues Weltbild, das Philosophie, Theologie, Dichtung und Kunst zu einem fundamentalen Umdenken zwang und den Funken der Aufklärung zündete.

In einem Vortrag zum Thema am Dienstag, 23. September, um 20 Uhr schildert Reinhard Haneld die Folgen der Entdeckung der Neuen Welt und der Veranschaulichung des neuen Bildes der Erde für den geistigen Horizont unseres Kontinents. Der Eintritt zu dem Vortrag im VHS-Gebäude,  Königstraße 47, beträgt fünf Euro an der Abendkasse.

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Günter Verheugen wird Mercator-Professor

Günter Verheugen, der Ex-Vizepräsident der Europäischen Kommission, übernimmt im Wintersemester die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der Uni Duisburg-Essen.
Die Gastprofessur wird seit dem Jahr 2008 an ausgewiesene Kenner der politischen Praxis verliehen. So wird Verheugen in einem Seminar mit Studierenden und Promovenden über die Entscheidungsprozesse in der EU diskutieren. Zu seinen sechs Vorgängern gehören unter anderem die früheren SPD-Spitzenpolitiker Peer Steinbrück und Wolfgang Clement sowie die Ex-Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Jutta Limbach.

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Mercator-Matinée:„Fernando Magellans Weltumseglung 1519-1522, eine Entdeckungsfahrt?“

Dr. Albrecht Sauer hält am Sonntag, 31. August, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 einen Vortrag mit kritischer historischer Bewertung der berühmten Expedition von Fernando Magellan. Der Referent ist Leiter der Abteilung Nautik des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven.

Im Jahr 1519 bricht eine spanische Flotte unter dem Kommando von Fernando Magellan – eigentlich Fernão de Magalhães – auf, um auf dem westlichen Seeweg die indonesischen Molukken zu erreichen. Drei Jahre später kehrt ein einziges Schiff der Flotte zurück: Magellan und der größte Teil der Besatzungen sind tot. Der Erlös der mitgeführten kostbaren Gewürze lässt die Reise jedoch zu einem solchen wirtschaftlichen und politischen Erfolg werden, dass noch 1603 der Nürnberger Verleger Levinus Hulsius gegenüber dem deutschen Lesepublikum von ihr als eine der “wunderbarsten … Schiffarten, so jemals verricht worden” spricht. Auch in der Folgezeit werden Unternehmungen wie diese im Regelfall bewundert. Sie begründen sogar das Signet für eine ganze Epoche: Das Zeitalter der Entdeckungen. Dabei stehen Aspekte wie Wagnis, Kühnheit, der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn und die Prosperität der Seefahrt betreibenden Staaten im Vordergrund der Betrachtung. Ob ein solches Verständnis auch heute noch tragfähig ist, thematisiert der Vortrag von Dr. Albrecht Sauer: Er führt in die Fahrt selbst ein und umreißt ihre historische Bewertung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro inklusive einem Glas Wein oder Saft und dem Besuch der Mercator-Ausstellung.

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Einladung: Status Quo des Mercators Gewandes

Referenz: Bronzino: Lesende Frau der Renaissance

Die „Mercator Nachbarn“ lassen Gewänder für Mercator und seine Zeitgenossen anfertigen, die der Zeit von 1569 historisch so genau wie möglich entsprechen. Die ersten Kleidungstücke hat die Kostümbildnerin Ulrike Altegoer fertig gestellt: das Barett für Mercator und die Weste für Walter Ghim, der die Vita seines Freundes Mercator schrieb. Beides werden wir im Laden des „Hafenkults“ an der Wallstraße zeigen und neue Kleidungs- Projekte vorstellen.

Auch Sie können in die Rolle eines Zeitgenossen Mercators schlüpfen!- Möchten Sie Teil eines Gewandes in Auftrag geben?

Dienstag, 2. September 2014, 18 Uhr

Hafenkult Wallstraße 6

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Schatzsuche: Führung durch die Mercator-Schatzkammer

Eine Familienführung durch die europaweit bedeutende Mercatorsammlung bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Sonntag, 17. August, um 15 Uhr an. Werner Pöhling stellt die „Mercator-Schatzkammer“ vor, in der die Globen und Atlanten des berühmtesten Kartographen vor 400 Jahren ausgestellt sind. Auch der älteste Duisburger Stadtplan aus dem Jahre 1566, der vom Mercatorschüler Johannes Corputius geschaffen wurde, ist dort im Original zu sehen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 4,50 Euro.

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Gewandprobe

Ein Gewand für Mercators Zeitgenossen ist der Anfang: Ziel ist es, die Kaiser Karl Gesellschaft aus Flandern in historischen Gewändern zu empfangen. Am besten natürlich zur Einweihung des wieder errichteten Mercatorhauses. Soweit die Wunschvorstellung. “Mercator bei Nachbarn” nennt sich die Gruppe hinter dem Projekt. Kurt Walter, Klaus Brüggenwerth, Heinz Hüls, Raphaela Scholer und Jonas Krüning wollen mit ihrem Engagement den Kartografen stärker ins Blickfeld der Duisburger Bürger rücken.

Am 27. Juni gab es erst einmal die erste Kleiderprobe. In der Außenstelle des Künstlerhauses “Hafenkult” stellte die Schneiderin Ulrike Altegoer ihre Arbeit vor.

Sie richtet sich dabei an historische Vorgaben, etwa alte Stiche aus der Zeit Mercators (16. Jh). Die Detailtreue ist hierbei auch die Krux: viele Materialien müssen über besondere Wege angefordert werden (u.a. aus Museen).

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